Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist mir wichtig und ich kenne die Stellen, an denen ich noch konsequenter sein könnte. Aber was bedeutet Nachhaltigkeit mir als Gründerin? Welche Werte vertrete ich? Wo gehe ich mit? Wo bin ich raus?

Folgendes habe ich für die Wochenbettkarten entschieden:

 

  • Mein Kartenset wird nicht extra in Plastik eingeschweißt. Ja, das bedeutet weniger Schutz und es macht den Versand aufwendiger, aber es bedeutet auch weniger Abfall.
  • Mein Kartenset wird ausschließlich in Berlin hergestellt und hat somit den kürzesten Weg zu mir ins Lager.
  • Die Druckerei, welche die Karten und das Beiheft produziert haben, arbeitet 100% klimaneutral. Leider konnten die Boxen dort nicht produziert werden. Für mich bedeutet das: Jedes einzelne Kartenset wird von mir in die Box gepackt. Das kostet mich richtig viel Zeit und die ist es mir wert.
  • Die Versandtaschen kaufe ich recycled, bei größeren Paketen versuche ich, bereits benutze Kartons weiterzuverwerten.
  • Die Kartensets verpacke ich in schönes Papier, das ich nicht neu einkaufe. z.B. in das wunderschöne Zwischenpapier aus alten Fotoalben oder aus alten Zeitschriften. (Nostalgiebonus :))
  • Der Großteil meiner Werbematerialien wird klimaneutral und auf recyceltem Papier produziert.

Die gesundheitliche Nachhaltigkeit

Unterstützung und Ruhe im Wochenbett fördern die Frauengesundheit nachhaltig!*

 

Das Wochenbett IST eine Achterbahn mit diversen Gefühlen und Herausforderungen, Hochs und Tiefs, "Yippieh!" und "Aaaaaaah!". Das gehört alles dazu und dabei ist jede Frau anders. Für einige ist das "Rumliegen" schwer auszuhalten oder aufgrund fehlender Unterstützung schwer umzusetzen. Einige schweben auf Wolke sieben und haben nur Augen für das Baby, andere finden diese Nähe und dieses kleine Wesen vielleicht auch ein wenig befremdlich. Ungewohnt. Anders als gedacht.

Zusätzlich hängen in vielen Köpfen Sätze wie: "Das Kind muss an die frische Luft" oder "Je schneller du aufstehst, desto schneller bist du wieder fit". Und dann sind da noch unsere eigenen Vorstellungen von vor der Geburt und das, was wir gelernt haben über Geburt und die Zeit danach.

 

 Es kann sich alles genauso ergeben, wie wir es uns vorgestellt haben - oder eben auch ganz anders sein. Mit dem Baby, in der Partnerschaft oder auch mit uns. Die Zeit nach der Geburt ist so sensibel, so durchlässig, dass die Möglichkeit besteht, dass wir als Mütter uns neu erleben. Einiges wird uns vielleicht überraschend gut gefallen, anderes stiftet eher Verwirrung. Und wie gehen wir damit um, wenn wir nicht mehr so können, wie wir wollen oder unser Körper nicht so kann wie geplant oder das neue Leben sich "einfach" anders gestaltet und uns anders fordert, als gedacht.

Die Besonderheit dieser Lebensphase fordert uns manchmal auf, unseren "Autopiloten" zu überprüfen. Funktionieren meine Strategien noch? Funktionniere ich noch so wie ich mich kenne? UND - muss ich in dieser Zeit überhaupt "funktionieren"? Auch für die Klärung solcher Fragen ist das Wochenbett da.

 

Alles zu seiner Zeit. Und alles so wie es gerade geht und für dich passt. Wichtig ist, dass du weißt:

Gönn' dir alles was dir gut tut! Gönn' dir richtig! Nutze die Möglichkeiten die du hast, dich auszuruhen und dich unterstützen zu lassen. Dein Köper hat wirklich viel geleistet und tut es noch - physisch und psychisch. Zeit ist ein gutes Mittel, ihn dabei zu unterstützen, sich wieder "zurechtzuruckeln" :).

 

*manchen Frauen ist es nicht möglich, sich direkt nach der Geburt so auszuruhen, wie sie es vielleicht bräuchten. Gerade wenn der Start ins Leben mit einem längeren Krankenhausaufenthalt für Mutter oder Kind einhergeht, ist oft an Ausruhen kaum zu denken. Es wird sich anders gestalten, aber Körper und Geist werden sich auch über ein "nachgeholtes" Wochenbett freuen. Es wird anders sein, aber nicht weniger förderlich.